Freitag, 31. Dezember 2010

Mind the step!


Und ich widme den Verweis auf den nachfolgenden Link den Millionen und Abermillionen Juden, die im "deutschen Namen" von unseren Vorfahren "vernichtet" wurden. Sowas funktioniert nicht. Weder bei Juden, noch bei Behinderten, Nichtzwangsarbeitsfähigen, Ausländern, Alten, Schwarzfahrern und ~-zen etc. pp. Und den resp. dem "Schwulen".

Wir sind unausrottbar; venceremos!:



Montag, 20. Dezember 2010


Die Geschichte von Johnny aus Ohio

von georg & joerg

Es war einmal ein Tag im Leben eines schwulen Paares. Das lebte seinerzeit weiland zu Bremen. Wir schreiben das Ende der vergangenen Achtziger-Jahre des letzten Jahrhunderts.

Georg und Jörg klingelten mal wieder an ihrer Zuflucht, einem Lokal namens "La Liberté". Es war ein Sonntag. Drinnen saß ein Typ, der es offensichtlich auf uns abgesehen hatte. Weil ich am Montag wieder arbeiten musste, verabschiedete ich mich von Jörg, meinem Lover, vorzeitig. Nicht ohne ihm allerdings halb im Scherz folgenden Auftrag zu erteilen: "So Schatz, ich geh' dann mal vor, kannst 'ihn' ja noch abschleppen", denn der Unbekannte sah nicht schlecht aus und suchte wohl etwas.

Ich ging nach Hause. Eine gefühlte Stunde später hörte ich eifersüchtig wie jeder Liebende nun einmal ist, den Schlüssel im Schloss des Heims rasseln. Der Geliebte, also mein heutiger Mann, sprach beim Eindringen in unsere Gemächer auch mit jemendem. Sollte es gar der Begehrende sein?

Ja, so war es! Der Typ riss sich beim Betreten des Schlafgemachs ohne Worte die Kleider vom Leib und schlüpfte in unser Vor-Homo-Ehe-Bett.

Dort ging es dann rund. Mein Dienst am Montag musste leider ausfallen.

Am nächsten Morgen, zum Frühstück sozusagen, stellte sich dann heraus, dass unser Gast ein US-amerikanischer Soldier der Navy war, der innerhalb von 2 Tagen zurück in seine "Heimat" fahren würde. Wir sprachen nicht viel miteinander, denn Johnny konnte kein deutsch, und unser english ist schlecht.

Aber eins fällt mir nachträglich jetzt doch sehr auf: Johnny weinte! Yes he cried ! Ja, noch als wir ihn zur Straßenbahn brachten, um uns für immer voneinander zu trennen, sah ich diese bitteren Tränen dieses marins from Ohio.

Mein Mann und ich freuen uns wie die Schneekönige, dass dieser Bann nun gebrochen scheint und die Tränen of all the Johnnies around the world are will be dried.

VENCEREMOS!

4. Advent 2010







Sonnabend, 18. Dezember 2010


Danke, aber das reicht nicht. Bradley Manning ist unverzüglich frei zu lassen, denn sein Schicksal zeigt, was mit Menschen passiert, denen es verboten war, ihre "innerste Wahrheit" zu offenbaren und sie dadurch zwang, zu angeblichen "Verrätern" zu werden. Jede Unterdrückung der Wahrheit rächt sich!

Freitag, 17. Dezember 2010




Donnerstag, 16. Dezember 2010


+++ WikiLeaks-Gründer Assange kommt frei +++






Sonnabend, 11. Dezember 2010

EU-Kommission verurteilt Penis-Kontrolle bei schwulen Asylbewerbern in Tschechien
Mit Recht. Denn: Was würde wohl mit Heterosexuellen passieren, wenn man sie einem derartigen "Test" unterziehen würde?


Tiere gehen in dieser Frage humaner miteinander um.

Verwirrende? Ich würde eher sagen entlarvende!

Aha, sind wir also schon wieder so weit, dass Verbrecher in der Volksvertretung sprechen dürfen?

Mittwoch, 8. Dezember 2010 (XY-Tag)

Dienstag, 7. Dezember 2010


Das kann ja wohl nicht wahr sein:

ASYL, WENN KEINE EREKTION

Als Asylbewerber aus homophoben Drittstaaten hat man es in Tschechien schwer. Um Homosexualität nachzuweisen wird darum gebeten sich dem so genannten „Phallometrischen Test“ zu unterziehen. Sollte man sich weigern, so wird man automatisch als Lügner angesehen und der Asylantrag im Zweifel abgelehnt.

Beim Testverlauf muss die Person einen heterosexuellen Porno ansehen und dabei wird geprüft ob und inwiefern eine Erektion daraus erfolgt. Bekommt der Asylbewerber eine Erektion, so wird er als „hetero“ eingestuft.

Dieser Test wurde bisher zur Diagnose von Pädophilen angewandt, jedoch wird er nun schockierender Weise auch genutzt um Homosexualität festzustellen. Laut der Universität Duisburg Essen konnte man schon bei Pädophilen damit kein eindeutiges Ergebnis erzielen. Ebenso besteht das Problem dass bisexuelle Menschen auch auf einen heterosexuellen Porno reagieren, dies dann aber ungerechter Weise in Tschechien als „hetero“ eingestuft wird.

Aufgrund dessen gibt es jetzt harte Kritik an der tschechischen Regierung. Unethisch und die Privatsphäre verletzend findet die FRA (European Union Agency for Fundamental Rights) die Vorgehensweise. (Quelle: blu.fm)

Kommentar: Faschismus? Fetischismus?? Werde wohl mal die Botschaft der Tschechen kontaktieren müssen ...
Weihnachts-Pause

Mittwoch, 1. Dezember 2010














Das Wort zum vierten Advent

Quacksalber, diese "Wissenschaftler". Aber sie eignen sich vorzüglich zur Schaffung folgender Verschwörungstheorie:

Ja, auch Du! Liebes Menschenkind, du musst nun nur noch Energiesparleuchten verwenden. Der liebe Gott hat das extra dry so gemacht, weil die ja auch Quecksilber enthalten und deshalb über ihr Frequenzspektrum alle Menschen schön ein bisschen schwuler machen.

Hydrargyrum-Fieberthermometer, das war früher, liebe Anal-Gemeinde, wir strahlen nun!

Der liebe Gott muss sich etwas dabei gedacht haben, glaube ich. Ich tippe auf: Begrenzung der Überbevölkerung, Artenschutz andersrum sozusagen. Genial, der alte Herr ...

Dienstag, 30. November 2010


Finanzgericht Niedersachsen: Steuersplitting auch für Eingetragene Lebenspartnerschaften

Bestehende Regelungen verfassungswidrig

Wie heute bekannt geworden ist, hat das Niedersächsische Finanzgericht am 9. November 2010 (Az. 10 V 309/10) entschieden, dass das Ehegattensplitting auch für eingetragene Lebenspartner anzuwenden sei. Dazu erklärt Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Wir begrüßen die Entscheidung des Niedersächsischen Finanzgerichtes, sie entspricht unseren langjährigen Forderungen nach der Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaften bei Rechten und Pflichten. Das Finanzgericht hat, wie es erforderlich ist, die Forderungen des Bundesverfassungsgerichtes vom 21. Juli 2010 zur rückwirkenden Gleichstellung bei der Erbschaftssteuer auf die Einkommensteuer übertragen.

Das ist eine klare Rüge für die Bundesregierung, die gerade ein Jahressteuergesetz auf den Weg gebracht hat, das die Diskriminierung von Lesben und Schwulen im Einkommensteuerrecht weiter festschreibt. Trotz des eindeutigen Votums des Bundesverfassungsgerichtes hatten sich Union und FDP geweigert, die notwendigen Schritte der rechtlichen Gleichstellung zu vollziehen. Dagegen sagt das Gericht in seiner Begründung klar, dass der Ausschluss eingetragenen Lebenspartnerschaften von der Anwendung der Regelungen über das Ehegattensplitting verfassungswidrig sei.

Seit 2001 sind vor Finanzämtern und Finanzgerichten Verfahren zur gemeinsamen Veranlagung anhängig. Der LSVD hatte wiederholt dazu aufgerufen, aktiv zu werden und das Steuersplitting für Eingetragene Lebenspartnerschaften zu beantragen. All diese Verfahren kommen nun neu ins Rollen: Die Betroffenen können mit Verweis auf den Beschluss des Niedersächsischen Finanzgerichtes beantragen, dass die Vollziehung der ablehnenden Bescheide des Finanzamts ausgesetzt wird. Das Finanzamt muss ihnen dann den Unterschiedsbetrag zwischen der Einzelveranlagung und der Zusammenveranlagung auszahlen.

Entsprechende Mustertexte finden die Betroffenen auf unserer Webseite.

Sonntag, 28. November 2010

US-Depeschen über Deutschland



Sonnabend, 27. November 2010



Lustiges (?) aus der Hetenwelt:



Nahtlos kann ich heute überleiten in das homophobe Milieu. Die "Neue Westfälische" aus Paderborn und umzu meldet:

Sextäter schlägt offenbar wieder zu!

Meine Aussage vom 02.11.2010 ("Das kommt dabei heraus, wenn ihr das 'Schwulsein' an sich ächtet, werte Gesellschaft! Eure eigenen Kinder und leider auch viele Erwachsene werden die Opfer sein, wenn ihr nicht umkehrt") gilt also weiterhin. Und zwar verschärft! Lasset die Kindlein zu mir kommen ...