Statt vieler Worte vorab Fotos und 2 Videos von der Protestkundgebung des LSVD aus Anlass der Schändung des Schwulen-Mahnmals



























video video

Protestkundgebung
Wowereit verurteilt Anschlag auf Homosexuellen-Mahnmal


Proteste nach Mahnmal-Anschlag

Beschädigung von Homosexuellen-Mahnmal verurteilt

Panama legalisiert Homosexualität

Mord an 15-jährigem Schwulen: Eltern verklagen Schule

Geheimdienst: Homosexuelle gesucht
Coming in
KZ-Überlebender Rudolf Brazda ist entsetzt über Anschlag auf Homosexuellen-Denkmal

Terminhinweis: Protestkundgebung, heute 17 Uhr
Ort: Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, Ebertstraße, Höhe Hannah-Arendt-Straße, Berlin-Tiergarten.

„Dieser Anschlag ist schrecklich!"

Der homosexuelle Überlebende des Konzentrationslagers Buchenwald Rudolf Brazda ist entsetzt über den Anschlag auf das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. In einem Telefonat mit Alexander Zinn, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) e.V., äußerte er sich folgendermaßen:

Rudolf Brazda zum Anschlag auf das Homosexuellen-Denkmal

„Dieser Anschlag ist schrecklich, ekelhaft ist das! So etwas heute, nach all dem Leid und Grauen, das wir erleben mussten. Hundsgemein ist das! Doch ich muss sagen, ich hatte so etwas befürchtet. Die Menschen lernen offenbar nicht dazu, sie sind leider viel zu dumm dazu. Weil sie es nicht verstehen wollen, dass es so etwas gibt wie Homosexualität. Weil sie es nicht akzeptieren wollen, dass es Menschen gibt, die von Natur aus anders sind als sie."

Rudolf Brazda war im „Dritten Reich" aufgrund seiner Homosexualität zwei Mal verhaftet und nach dem NS-Paragraphen 175 verurteilt worden. Nachdem er die zweite Haftstrafe abgesessen hatte, wurde er 1942 ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Dort musste er den Rosa Winkel tragen, das Zeichen für homosexuelle Häftlinge. Brazda hatte das Glück, den täglichen Terror bis zur Befreiung von Buchenwald im April 1945 zu überleben.

Am 27. Juni 2008 hatte Rudolf Brazda gemeinsam mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen besichtigt. Am folgenden Tag hatte Brazda die Demonstration zum Berliner Christopher Street Day eröffnet.

Klaus Wowereit nimmt an heutiger Protestkundgebung teil

An der heutigen Protestkundgebung am Denkmal wird auch Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit teilnehmen. Sie findet um 17 Uhr am Denkmal statt. Ort: Ebertstraße, Höhe Hannah-Arendt-Straße, Berlin-Tiergarten.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf den Internetseiten http://www.homo-denkmal.de/ und http://www.rosa-winkel.de/

Staatsschutz ermittelt zu Anschlag auf Homosexuellen-Mahnmal

Erklärungen der Parteien:
Die Linke. im Bundestag: Gewalt gegen den Stein des Anstoßes

Schwusos: Dittmar: Abscheulicher Anschlag spiegelt steigende Homophobie wider

Grüne verurteilen Schändung des Homosexuellendenkmals

FDP: Van Essen: Anschlag auf das Mahnmal ist Ausdruck einer weit verbreiteten hohen Gewaltbereitschaft
kalifornischer Zeitrechnung
edited in Berlin/Germany am Sonntag, dem 10. August 2008


Der siebte Hochzeitstag


Anlässlich meines 7. Hochzeitstages muss der Ticker heute mal schweigen und die werte Leserschaft mit etwas Selbstgemachtem traktiert werden. Zu gut deutsch: Ich ziehe (Zwischen-)Bilanz!

Oder soll ich schreiben Lebenslauf? Bewerbung gar, oder Memoiren? Ach nein, das wäre mir zu billig - so wie die "Lebenserinnerungen" Regierender Bürgermeister, die glauben, als erster Schwuler ein Öffentliches Amt zu bekleiden.

Aber der Reihe nach: Am 17. Juni 1985 hob ich einen Schatz aus der anonymen Masse der Homosexuellen: "Meinen" Jörg, zwölf Jahre jünger. In Bremens erster Homodisco "downtown" geschah dies und er hielt mir bis zum heutigen Tage die Treue.

1992 - nach dem Fall der Mauer - geschah dann ein Wunder. Der Schwulenverband SVD, der aus der Bürgerrechtsbewegung der ehemaligen D"D"R hervor gegangen war, rief am 19. August dazu auf, die Standesämter zu stürmen. Da wir in Berlin-Schöneberg wohnten, ließen wir uns diese Gelegenheit zum Outing zur primetime natürlich nicht entgehen. Man heißt ja schließlich nicht Schill oder gar Kusch. Extra-dry vom NDR persiflierte diesen Vorgang in gewohnt gekonnter Weise. Leider verfügen wir über keine Mitschnitte unseres ersten Fernsehauftritts.

1996 schafften wir es aber immerhin ins Frühstücksfernsehen: Video 1 und Video 2 (ca. 13min und 10min). Mit Pfarrer!

1998 war Kohl dann weg und Gasmann Schröder legte mit grünem Beistand los. Mit der koalitionsvertraglich abgesprochenen "Homo-Ehe" haperte es anfangs jedoch reichlich. Bei der SPD, aber auch in Berlin. Als es am 1. August 2001 endlich soweit war, wollte man in der Hauptstadt das Lebenspartnerschaftsgesetz partout nicht verstehen. Schwamm drüber, mein Verlobter und ich feierten einen wunderschönen Polterabend im Tränenpalast, der (kostenträchtige) Notarbesuch entfiel.

Zwischendurch durften wir dann noch mal auf unsere prekäre Lage aufmerksam machen. Prekariat statt Notariat, das hat doch was!

2004 gabs dann schon wieder Ärger, weil man im Arbeitsamt (wo sonst?) zu doof war, amtliche Urkunden zu interpretieren. Die ehrenwerten, weil armen Macher der Berliner Zeitung retteten unser Menschenrecht auf Liebe zum gleichen Geschlecht und Herr Senator Dr. Ehrhart Körting harmonisierte den Urkundstext auf bundeseinheitlicher Basis flugs. Na also, geht doch!

2005 bis heute: Von wegen, jetzt wird gehartzt! Ich darf mir nun anschauen, wie man meinen Mann, mittlerweile 46, quält. Ja, quält - ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Wer mich kennt, weiß allerdings, dass ich gelegentlich etwas cholerisch reagiere. Und so ergab sich jüngst für mich eine prima Gelegenheit, in Deutschlands größtem "JobCenter" folgenden Satz zu schreien: "ZIEHEN SIE SICH SEHR WARM AN!"

Das haute rein! Schon nach 2 Monaten hagelte es eine "Maßnahme". Nicht für mich, den Brüller, nein, mein Schatz, der Bedarfsgemeinschafts-"Führer" Jörg ward mit einem Hausverbot belegt, weil sein Verhalten "Gewaltbereitschaft" nahe lege. Man hatte uns wohl verwechselt, wegen der ähnlichen Namen. So ein Pech aber auch!

So, liebe Gaymeinde, hier enden zunächst meine Leviten aus dem Nähkästchen. Nun wollen wir mal schauen, ob die Sache justiziabel ist. Wir leben ja schließlich in einem Rechtsstaat, oder?!

Fortsetzung folgt! Garantiert perpetuell und in-indulgent (lat.: beständig/fortwährend, aber nicht nachsichtig). Basta!

Herzlichst,
Euer Georg W. Falkenhagen
Verfassungshüter h.c.
Ausstellung über Kaiser Hadrian
Griechenfreund mit Machtinstinkt


MORD AN SCHWULEM TÜRKEN
"Du wirst sterben, wenn du nicht normal wirst"


Österreich
Schwuler Samariter gefeuert

Im Gespräch: Rupert Everett
Wären Sie gerne eine Frau, Mister Everett?
"Süddeutsche Zeitung" homophob:
Die Fliege an der Fahnenstange
In Berlin schlagen die Wogen hoch: Kapituliert der Bildungssenator vor islamischen Hardlinern?
Kommentar: Der Zöllner ist der falsche Adressat. Es handelt sich bei diesem Vorgang zweifellos um eine Volksverhetzung i.S.d. § 130 StGB, wofür die Staatsanwaltschaft zuständig ist. Den Anwälten dieses, auch unseres, Staates rate ich in diesem Zusammenhang dringend, meiner - und auch den hoffentlich massenhaft folgenden - Strafanzeigen "Folge" zu geben, sprich: Anklage zu erheben. Liberalität in allen Ehren, aber den dummen Satz, dass Homosexuelle nach deutschem Recht keine "beleidigungsfähige Personenmehrheit" darstellten, möchte ich nicht mehr lesen müssen! I'm very NOT amused, wir sollten jetzt mal mit vereinten Kräften zurückschlagen, Kinder. Morgen sind wir tolerant...


Zwei Männer trauen sich

Jungen die zu Männern werden
Wenn Mutti die Beste ist

Die Suche nach dem neuen Mann
Mehr als nur ein Schwanz

Oberbürgermeisterin traut erstmals Schwulen-Paar

Für Toleranz in Bulgarien
Homosexuelle kämpfen

Rupert Everett
"Bloß kein sturer Sack werden"
Englands Sexsymbol Rupert Everett macht sich Gedanken über das Alter. Und sucht einen Partner - "gern mit Glatze"

Das Freiburger Gay-Blog

VIDEO
"Die rosa Revolution"
Jede Menge Schererei
"Ich will kein Feind sein"
Er ist einer der bekanntesten Aids-Aktivisten Chinas. Statt Anerkennung aber bringt sein Engagement Wan Yanhai vor allem eins: Ärger.

Obama unterstützt Homo-Adoption

Oppositionsführer in Malaysia
Wegen Homosexualität vor den Kadi

Arabische Zeitung hetzt gegen Homosexuelle

Anglikaner-Oberhaupt: Privat pro, offiziell kontra Homo-Paare

Robert Zollitsch wird 70 Jahre alt
Er sprach sich für gesetzliche Regelungen wie die eingetragenen Lebenspartnerschaften für Homosexuelle aus

Schweiz
Bekennender Pädophiler hat jetzt Kirchenamt

Bush´s lausiger Arsch

Rupert Everett wünscht sich einen Freund mit Glatze
Integrationsbeauftragter Piening gefordert

Aids-Konferenz
Angst vor den Kranken

Österreich
FPÖ: Homo-Karte gegen Haider
Vilimsky: Haider vergnüge sich "nicht nur im Tollhaus mit Knaben"

Der homosexuelle Mann
Kalenderblatt 2008: 1. August
2001 - In zahlreichen deutschen Städten geben sich homosexuelle Paare erstmals das amtliche Ja-Wort und lassen ihre Partnerschaft offiziell eintragen.
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Arabisches Magazin veröffentlicht Hetzartikel gegen Schwule - LSVD fordert Distanzierung
„...von tödlichen Krankheiten befallen"

CSD Hamburg
Steuerzahler finanziert den Schwulen-Umzug mit

("Welt")-Meinung
Die Kommerzialisierung des CSD kann auch gut sein

Niederländisches Kabinett nimmt an Amsterdam Gay Pride teil

hamburg ab heute
Spaß und Politik beim CSD

Widerstand gegen Homoehe in Costa Rica

Rupert Everett
"Ich würde meine Brüste unter den Armen tragen"

Late Night: Markus Lanz
Die Leiden des schwulen Patrick Lindner